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Western

Reitbodenmischung I Western

Die Vielfalt des Westernreitsport

Disziplinen im Westernreitsport und ihre Anforderungen an den Reitboden

Westernreiten orientiert sich an der Arbeitsweise der Cowboys Nordamerikas. Das oberste Ziel ist die absolute Durchlässigkeit des Pferdes. Dennoch gibt es auch im Westernsport wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen Disziplinen und deren Anforderungen an den Boden. Differenziert betrachtet, verdienen alle drei Hauptkategorien des Westernsports einen angepassten Boden, sodass man sie nicht alle mit einem Reitboden zufriedenstellen kann. 

Wir haben speziell für die drei Hauptdisziplinen Reining, Cutting und Pleasure Reitböden entwickelt, die den einzelnen Anforderungen gerecht werden.


Sollten Sie andere oder ganz spezielle Wünsche an Ihren neuen Reitboden haben, sprechen Sie uns gerne an. Wir mischen die Reitböden ganz individuell nach Ihren Wünschen.

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FAQ | Fragen und Antworten zum Reitboden Western
Welche speziellen Bodenbeläge gibt es für Western-Trail-Parcours?

Für Western-Trail-Parcoure sind Bodenbeläge wichtig, die die Trittsicherheit der Pferde gewährleisten und auch in unebenem Gelände Sicherheit und Grip bieten, weil hier verschiedene Hindernisse zu bewältigen sind. Im Gegensatz zum Reining, bei denen Gleitfähigkeit gefragt ist, liegt der Fokus im Trail auf Sicherheit, Stabilität und einer gewissen Festigkeit den Bodens. Es können zum Beispiel  gut gepflegte Grasböden mit einer festen Grasnarbe geeignet sein. Sie bieten natürlichen Grip, können aber bei Nässe rutschig werden. Allerdings sind sie bei stärkerer Benutzung auch anfälliger für Beschädigung. Es können aber auch Trails aus Sand oder Schotter gewählt werden, da diese eine feste Oberfläche für bestimmte Hindernisse oder Abschnitte darstellen. Wichtig hierbei ist aber eine gute Wasserdurchlässigkeit, damit Matschbildung verhindert wird. Sand-Faser-Gemische erhöhen ebenso die Trittfestigkeit und vermindern eine Rutschgefahr.  Viel Grip benötigen die Pferde in engen Wendungen oder bei Steigungen (Bergauf-Bergabreiten) und beim Überwinden von Stangenarbeit. Genausgut kann man hier aber auch spezielle Reitplatzmatten als Untergrund verlegen. Wichtig ist, dass die Pferde nicht stolpern, festen Halt haben und nicht zu tief in den Boden einsinken

Was ist der Unterschied zwischen Cutting- und Reining-Böden?

Cutting und Reining Reitböden sind spezielle Westerndisziplinen, die jedoch unterschiedliche Anforderungen an den Reitboden stellen. Beim Reining ist die wichtigste Eigenschaft, dass die Pferde spektakuläre Sliding Stops aus vollem Galopp ausführen. Der Reitboden und die darauf abgestimmte Trennschicht müssen den Hinterbeinen ermöglichen, kontrolliert zu gleiten, ohne dabei zu tief einzusinken oder abrupt zu stoppen. Der Reitsand muss locker sein, der Untergrund dagegen, muss fest sein, um den Pferden in den Spins (schnelle Drehungen) und anderen Manövern Halt uns Stabilität zu liefern. Dabei wird der Reitboden eher weniger gewässert. Der Fokus wird hierbei mehr auf das Gleiten gerichtet, statt wie sonst bei anderen Reitböden, auf Elastizität. Es wird eine fein abgestimmte Sandmischung bevorzugt, ohne Zuschlagstoffe.
Beim Cutting benötigt der Reitboden im Vergleich zum Reining mehr Grip, da hierbei die Pferde in der Lage sein müssen, schnell und auf dem Punkt, die Laufrichtung zu wechseln. Sie spiegeln die Bewgungsrichtung des Rindes, welches von der Herde ferngehalten werden soll. Hierbei wird Stabilität und Scherfestigkeit des Reitbodens gewünscht, damit dieser den schnellen Richtungswechseln und dem Gewicht des Pferdes Stand hält und nicht zu sehr nachgibt. Die Scherfestigkeit wird benötigt, damit die Hufe nicht weg rutschen. Die Oberfläche sollte weniger locker sein, als beim Reining. Cutting-Reitböden sind daher tendenziell etwas fester und kompakter als Reiningböden. Hier wird eine Sandmischung bevorzugt, die auch gerne Zuschlagstoffe beinhalten darf, die die Scherfestigkeit der Reitsandmischung verbessern. 

Wie muss der Boden in einer Westernhalle beschaffen sein, um vielseitig nutzbar zu sein?

Ein vielseitig nutzbarer Westernreitboden in der Halle muss einen Kompromiss zwischen den spezifischen Anforderungen der verschiedenen Westerndisziplinen darstellen. Er muss eine gute Griffigkeit (Grip) haben, um die Disziplinen wie Cutting, Trail und Western Riding optimal ausführen zu können. Um Sliding-Stops machen zu können, benötigt der Reitboden ausreichend Gleitfähigkeit, ohne dabei zu tief oder unkontrolliert zu sein. Ebenso wird bei Western Disziplinen ein stabiler Boden bevorzugt, um den Belastungen oder schnellen, ruckartigen Bewegungen, standzuhalten, ohne dass die Pferde einsinken oder wegrutschen. Elastizität ist bedingt wichtig, je nach Dsziplin, um die Gelenke und Sehnen zu schonen und den Aufprall der Bewegungen abzufedern. Dabei sollte der Reitboden wenig stauben, also je nach Einsatz, die Wasserzufuhr variieren.

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