Reitboden | Disziplin Dressur
Premium Mischungen für die Dressur-Disziplin im Reitsport
Unsere Premium Tretschichten schaffen beste Voraussetzungen für einen optimalen Bewegungsablauf des Pferdes. Unsere Premium Mischungen unterstützen den Bewegungsimpuls des Pferdes bestmöglich und verhilft ihm dazu, im richtigen Zeitpunkt pro Tritt seine optimale Schubkraft zu entwickeln. Es wird die absolute Schwungkraftentfaltung erreicht! Gute Bodenverhältnisse schonen Sehnen und Bänder und fördern die Gesunderhaltung Ihres Sportpartners. Die hervorragende Tritt- und Scherfestigkeit der Premium Dressur Mischungen lassen die Pferde und deren Muskulatur besser entspannen und sorgt für mehr Freude an der Bewegung.
WM Cotrack Spezial - reiten auf Turnierqualität
Unsere Premium Mischung Cotrack Dressur wurde erstmalig 2006 für die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden entwickelt und hat sich seit dem zu unserem absoluten Bestseller und Liebling unter vielen Profisportlern entpuppt..
Botrack - Premiumqualität für den gehobenen Anspruch
Botrack Dressur ist an die Turnierbodenmischung Cotrack angelehnt und für den Alltagsgebrauch zu Hause angepasst. Darüber hinaus ist sie weniger pflegeintensiv als ein reiner Reitsand. Die Spezialmischung sorgt für weniger Sandverwerfung, wodurch der Schleppaufwand reduziert wird. Der Feuchtigkeitshaushalt lässt sich ebenfalls leichter regulieren, da der Boden bei einer breiteren Feuchtigkeitsspanne optimal liegt. Das ist bei reinen Sandböden nicht der Fall. Sie müssen immer auf den Punkt feucht genug sein, um optimale Reitbedingungen zu bieten.
Tretschicht - bestehend aus Sand und unserer besonderen Vliesfaser
Grundsätzlich besteht unsere Premium Mischung Botrack Dressur aus speziell abgestimmten Anteilen aus Natur- und Quarzsand gemischt mit unserer Spezialfaser. Diese Zusammensetzung sorgt für eine besonders elastische und federnde Reiteigenschaft.
Sand ist ein Naturprodukt und erfordert immer wieder eine individuelle Begutachtung. Darüber hinaus wollen wir unseren Kundenanforderungen so spezifisch wie möglich gerecht werden. Daher werden unsere Mischungen immer individuell zusammengestellt.
HINWEIS:
Die Reitbodenmischung ist für die Reithalle (Indoor) und den Reitplatz (Outdoor) geeignet.
Kurz zusammen gefasst!
Ein perfekter Dressurboden wirkt unterstützend, aber nicht bremsend – er bietet Sicherheit, fördert Balance und trägt aktiv zur Bewegungsqualität und zum Wohlbefinden des Pferdes bei.
→ Sie haben Fragen zum Reitboden für Dressurreiten, dann nehmen Sie gern hier Kontakt zu uns auf.
Der ideale Reitboden für Dressurlektionen zeichnet sich durch seine Scherfestigkeit und Elastizität aus. Es werden präzise, nur leicht einsinkende Hufeindrück gewünscht. Somit wird verhindert, dass das Pferd zu tief in den Boden einsinkt oder rutscht, welches eine Voraussetzung für anspruchsvolle, kraftaufwendige Lektionen darstellt, wie Piaffe und Passage. Gerade bei häufig wiederkehrenden Lektionen, die geprägt sind von stärkerer Lastaufnahme, wirkt sich ein elastischer und federnder Reitboden schonen auf die Gelenke und Sehnen aus. Der Reitboden sollte auch in der Dressur sicheren Halt bieten, ohne dabei die Bewegungsdynamik zu hemmen. Zu viel Haftung wirkt somit stumpf und stört flüssige Bewegungsabläufe. Zu wenig Halt oder Trittsicherheit führt zu Unsicherheit und das Pferde verausgabt überproportional zum Schwierigkeitsgrad. Frühe Ermüdung und Überdehnung der Sehnen sind die Folge. Eine gleichmäßige Feuchtigkeit unterstützt die Elastizität und Griffigleit des Bodens.
Ein Dressur-Reitboden sollte möglichst scherfest sein und die Pferde nicht zu tief einhufen lassen. Gleichzeitig darf er nicht zu hart sein und ausreichend federn. Die Pferde sollen möglichst auf dem Boden arbeiten und keine Energie verschwenden durch zu tiefes Arbeiten im Boden. Ein gewisses Maß an Federung im Boden ist wichtig somit werden die Gelenke und Bänder geschont.
Es gibt keine allgemeingültige, perfekte Mischungsanleitung, da die Qualität des Sandes und die Art und Struktur der Vliesfasern unterschiedlich sind und aufeinander abgestimmt werden müssen. Allgemein gilt, dass der Reitsand frei von Lehm und organischen Bestandteilen sein soll, um das Stauben und Verhärten zu vermeiden.
Eine spezielle Reitsandmischung kann je nach Vorkommen unterschiedlich sein und der Begriff "Reitsand" ist nicht geschützt. Generell gilt auch hier: Qualität macht sich langfristig bezahlt.
Das Mischungsverhältnis ist entscheidend und hängt vom gewünschten Einsatzzweck ab (ob neben Dressur auch andere Disziplinen auf dem Reitboden geritten werden) und von der Beschaffenheit des Sandes. Tendenziell wird durch den Einsatz von Vlies die Elastizität und Federung des Sandes erhöht. Dabei soll der Reitboden nicht stumpf werden und ein natürliches Maß an Wasserspeicherung soll durch die Kornstrukturierung gegeben sein. Es werden eher feinsandige Abstufungen gewählt, die weniger Vliesanteil benötigen, als grob körnigere Varianten, die mehr Vlieszuschlag benötigen.
Harte Böden bieten wenig bis keine Stoßdämpfung. Dies führt zu einer stärkeren Belastung der Gelenke, Sehnen und Bänder des Pferdes. Insbesondere in den Gangarten Trab und Galopp.
Für den Reiter ist dies ziemlich schnell bemerkbar, da er auf diesen Böden schlechter im Sattel mitschwingen kann und mehr Schwierigkeiten (gerade im Trab) beim Aussitzen hat. Sein Pferd lässt sich insgesamt schlechter sitzen.
Der ganze Bewegungsablauf des Pferdes ist härter und nicht geschmeidig, da es die Härte des Bodens im Körper abfangen muss. Dies führt langfristig neben Gelenkabnutzungen auch zu Verspannungen. Die Schubkraft und Elastizität reduziert sich. Das wiederumg wirk sich negativ auf die Ausführung von Verstärkungen, Galoppwechsel und andere Lektionen aus, die Schub und Federung benötigen.
Ein zu weicher oder tiefer Boden bedeutet erhöhter Kraftaufwand für das Pferd, da es sich aus dem tiefen Boden herausarbeiten muss und meistens in diesen Böden weniger Halt hat. Dies führt zu frühzeitiger Ermüdung und Überlastung der Sehnen und Bänder. Zunächst erscheinen weiche Reitböden zunächst gelenkschonender, aber nur für kurze Zeit. Denn ein zu tiefer Reitboden behindert flüssige und raumgreifende Bewegungen. Das "Herauskämpfen" der Hufe aus dem tiefen Boden führt zu Überbelastung und Zerrungen der Sehnen und Bänder.
Insbesondere in den Wendungen und Seitengängen ist hier Vorsicht geboten. Es fehlt an Stabilität und Scherfestigkeit, was die präzise Ausführung von Seitengängen, Pirouetten und anderen versammelnden Lektionen erschwert. Der Hufabdruck ist hier eher unsauber und zu tief.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) legt in ihren "Richtlinien für Reiten und Fahren" und den "Reitplatzempfehlungen" (erarbeitet in Zusammenarbeit mit der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.- FLL) fest, dass die Leistungsfähigkeit der Pferde zu fördern sind und deren Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten sind. Der Reitboden soll Stöße ausreichend absorbierend, um die Gelenke, Sehnen und Bänder der Pferde zu schonen, insbesondere bei anspruchsvollen Lektionen der Dressur. Für die Ausführung lateraler Bewegungen wie Pirouetten etc. muss der Reitboden ausreichend trittfest und scherfest sein, um ein Wegrutschen zu verhindern. Griffigkeit (Trittsicherheit) sind wünschensert, ohne dabei stumpf zu sein. Eine ebene Oberfläche ist unerlässlich für die korrekte Ausführung der Dressurlektionen und um Stolperfallen zu verhindern.